carki 2. Oktober 2011
Lübs. Bei herrlichem Fußballwetter empfing der VfL Gehrden die Mannschaft des SV Theeßen 85. Nach der Niederlage in der Vorwoche waren die Weichen auf Wiedergutmachung gestellt und so wollten die Gehrdener mit einem Heimsieg auf die Erfolgsspur zurückfinden. Der Gegner aus Theeßen begann die Partie sehr offensiv und versuchte den VfL frühzeitig unter Druck zu setzen. Dabei spielten sie im Mittelfeld kombinationssicher und passten immer wieder auf ihre schnellen Stürmer. Die erste Chance des Spiels hatten jedoch die Hausherren, nachdem Tobias Knape sich auf der rechten Seite gut durchsetzen konnte. Seine Flanke nahm Stephan Sens volley, schoss allerdings zu weit am Tor vorbei. Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die immer wieder gefährlich nah an das Tor von Basti Götze kamen und dieser mehrmals die brenzligen Situationen entschärfen musste. In der 18. Minute fiel das 1:0 für die Gäste, nachdem ein Mittelfeldspieler drei Gehrdener umkurvte und den Ball unhaltbar für Götze in den Winkel knallte. Die verdiente Führung als Beleg der gehrdener Passivität. Es wurden im zentralen Mittelfeld nicht die wichtigen Zweikämpfe gewonnen und die langen Bälle aus der Verteidigung waren leichte Beute für die Theeßener Hintermannschaft. Nach einer Flanke von der linken Seite hatte Florian Baumgart per Kopf eine gute Gelegenheit zum Ausgleich, doch der Ball ging über das Tor. Kurz darauf war es wieder Baumgart der nach einer Ecke frei zum Kopfball kam aber das Gehäuse wieder verfehlte.

Die zweite Halbzeit begann mit aggressiveren Gehrdenern. Das Zweikampfverhalten wurde besser und dadurch steigen auch die Spielanteile der Gastgeber. Der Druck auf das Tor der Theeßener stieg aber die Flanken der Gehrdener fanden nicht das Ziel oder die Bälle wurden an der Strafraumgrenze vertendelt. Die beste Chance hatte Lars Günther als sein Kopfball von der Linie geschlagen wurde. In der 65. Spielminute kam René Wiergowski für den verletzten Baumgart ins Spiel. Angetrieben von dem Willen zumindest den Ausgleich zu erzielen, spielte die Schöbel-Truppe nun sogar mit drei Stürmern. Das ermöglichte den Gästen gefährliche Konter zu fahren und die Gehrdener hatten mehrmals Glück als die Theeßener ihre sehr guten Chancen kläglich vergaben. Gehrden lief an, verlagerte immer wieder das Spiel, kam aber zu keinen gefährlichen Chancen mehr.
Als der gute Schiedsrichter das Spiel beendete, waren sich alle Beteiligten einig, dass die Auswärtsmannschaft als verdienter Sieger den Platz verließ. Die Gehrdener müssen sich vorwerfen lassen, vor allem in der ersten Halbzeit in den Zweikämpfen zu inkonsequent gewesen zu sein und auch im Spiel nach vorn fehlten die spielerischen Mittel eine tief stehende Verteidigung zu knacken. Nun haben Spieler und Verantwortliche zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Auswärtspiel. Bis dahin ist hoffentlich ein Weg aus der Krise gefunden.
Aufstellung: Götze – Rehse, Krause, Schöbel, Leps – Sens, Schunke, Knape, Böttge – Günther, Baumgart (65. Wiergowski)
carki 27. September 2011
Ihleburg. Am Samstag fuhr der VfL Gehrden zum erwartet schweren Auswärtsspiel bei der Mannschaft von Ihleburg/ Parchau. Der VfL tat sich in der Vergangenheit immer schwer mit dieser Mannschaft und so erwartete man eine kampfstarke Truppe, die vor allem durch lange Bälle und Konter ihr Glück versucht. Das Spiel begann der VfL aus einer eher defensiven Haltung. Dabei ließ man den Gegner das Spiel machen und versuchte durch gezielte Aktionen zum Erfolg zu kommen. Dieser Plan ging nur bedingt auf, denn die Ihleburger bestimmten Ball und Gegner. Immer wieder musste die Verteidigung den Ball in letzter Linie klären. Es kam so recht kein Spielfluss der Gehrdener zustande. Ihleburg war agil und beweglich und gedanklich immer einen Schritt schneller. Als der Ball am eigenen 16er quer gespielt wurde, konnte ein Ihleburger nur noch durch Foul gestoppt werden. Den klasse getretenen Freistoß konnte Torhüter Randel nicht halten und so stand es nach 27 Minuten 1:0 für die Gastgeber. Der VfL kam nach dem Führungstreffer besser ins Spiel und versuchte im Mittelfeld endlich die nötigen Zweikämpfe zu gewinnen. Nach einem Einwurf kam Stephan Sens an den Ball. Seine präzise Flanke landete genau auf dem Kopf von Florian Baumgart, der den Ball vorbei am Torhüter und zwei Verteidigern ins Tor köpfte. Der Ausgleich sorgte nicht für die erforderliche Sicherheit und so blieben viele Aktionen der Gehrdener nur Stückwerk. Ballwechsel über mehrere Stationen blieben die Seltenheit. Lars Günther hatte die große Chance zur Führung, nachdem er sich gut gegen 3 Gegenspieler durchsetzte. Sein Schuss war allerdings zu schwach. Die Hausherren machten es besser. Immer wieder kamen diese gefährlich vor das Tor der Gehrdener. Eine Angriffsaktion führte zum Elfmeter für Ihleburg nachdem Chris Rehse einen Stürmer der Ihleburger zu Fall brachte. Den ersten Ball konnte Randel halten. Im Nachschuss war er jedoch machtlos. Mit der Führung wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte begann mit stürmischen Angriffsbemühungen der Gehrdener. Christian Kraft versuchte es mit einem Distanzschuss, der jedoch am Tor vorbeizischte. Als Christian Schrimpf im Strafraum freigespielt wurde, konnte er im letzten Moment noch abgedrängt werden. Nun folgte der Auftritt des Schiedsrichters, der durch zweifelhafte Entscheidungen zugunsten der Hausherren immer wieder die Aktionen der Gehrdener unterband. Nach harmlosen Fouls sahen Kraft und Schöbel gelb. Die Schöbel-Truppe kämpfte um jeden Ball und wollte den Ausgleich mit aller Macht. Nach einem Allerweltsfoul sah Kraft in der 65 Minute die Ampelkarte und musste vorzeitig das Feld verlassen. So mussten die Gehrdener in der Defensive umstellen und nun Mann gegen Mann spielen. Ihleburg versuchte die Überzahl durch lange Bälle auf die Außenpositionen zu nutzen, kam dabei aber des Öfteren mit der Abseitsregel in Konflikt. Trotzdem kamen Sie zu guten Chancen die entweder kläglich vergeben oder durch Torhüter Randel in großer Manier entschärft wurden. Günther und Baumgart versuchten mit Schüssen von der Strafraumgrenze zum Erfolg zu kommen, allerdings vergebens. Zwischenzeitlich war Sören Bohn für Christian Schrimpf ins Spiel gekommen und sollte das Spiel ankurbeln. Nach einem Freistoß von Bohn kam der Ball zu Chris Rehse, der völlig frei, den Ball aus 2 Metern über das Tor schoss. Das war die letzte Chance zum Ausgleich.
Als der Schiedsrichter abpfiff kam es zu Diskussionen auf Grund der einseitigen Schiedsrichterleistung. Sören Bohn sah nachträglich die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung, die ebenfalls nicht nachvollziehbar war. 6 Gelbe und zwei rote Karten im Gegensatz einer gelben Karte für die Hausherren sind ein klarer Beleg dafür.
Unbestritten ist, dass Ihleburg ein gutes Spiel zeigte und der VfL vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig tat, um als Sieger vom Platz zu gehen. Nun gilt es aus dieser Niederlage die notwendigen Schlüsse zu ziehen und im nächsten Spiel gegen Theeßen erfolgreich zu sein.
Aufstellung: Randel – Krause, Rehse, Kraft, Schöbel – Schunke, Schrimpf (70. Bohn), Sens, Leps – Baumgart, Günther
carki 18. September 2011
Am vergangenen Samstag gastierte der VfL Gehrden zum Spitzenspiel beim SV Parey 90. Die letzten Partien der beiden Mannschaften gegeneinander waren immer durch knappe Ergebnisse und viele Torchancen gekennzeichnet. Auch in diesem Spiel legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und wollten die Spieler um Trainer Schöbel frühzeitig in die Schranken weisen. Die Verteidigung um Libero Robert Krause hatte Schwerstarbeit zu leisten, um ein Gegentor zu verhindern. Der Gastgeber ließ Ball und Gegner laufen und versuchte mit scharfen Flanken in den gehrdener Strafraum zum Erfolg zu kommen. Einen dieser Bälle fälschte Maxi Leps auf das eigene Tor ab und zwang Torhüter Sebastian Götze zu einer Glanzparade. Nach einer Viertelstunde das erste Achtungszeichen von Seiten der Gehrdener als Felix Schunke mit einem tollen Schuss den Schlussmann der Gastgeber prüfte. Das gehrdener Mittelfeld brauchte einige Zeit um sich zu finden. Vor allem in der Zentrale wurden noch zu viele Zweikämpfe verloren. So konnten eine brenzlige Situationen nur durch Fouls unterbunden werden. Einen dieser Freistöße konnte die Heimelf in der 24. Spielminute zur Führung nutzen, nachdem ein Gehrdener Verteidiger unhaltbar für Götze abfälschte. Der Rückstand ließ die Gehrdener unbeeindruckt und so blieben die Gäste ihrem Konzept, mit Kontern zum Erfolg zu kommen, weiterhin treu. Die Größte Chance zum Ausgleich hatte Florian Baumgart, als er allein auf das Tor der Gastgeber zulief und verzog. Ein Pass zum mitgelaufenen Böttge wäre in dieser Situation die sichere Option gewesen. Nach 45 Minuten beendete der bis dahin sehr einseitig pfeifende Schiedsrichter die erste Halbzeit, in der die Gehrdener mit dem 1:0 Rückstand noch zufrieden sein konnten.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gehrdener besser ins Spiel. Die Stürmer schirmten die Bälle gut ab und holten Freistöße und Ecken heraus. Nach einem Einwurf kam der Ball zu Baumgart, der allen Frust der vorher vergebenen Chancen in diesen Schuss packte und den Ball aus 20 Metern fulminant an die Latte knallte. Freistöße von Böttge und Krause hatten nicht die nötige Präzision. Nach einem Freistoß von Leps gelangte der Ball zu Marcel Schöbel, der freistehend den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Kurz darauf kam nach einer Flanke von Böttge der mitgelaufene Chris Rehse im Strafraum der Pareyer an den Ball. Völlig überrascht von der Situation vergab er die große Möglichkeit zum Ausgleich. In der 70. Spielminute brachte Trainer Schöbel mit Carsten Rehse einen neuen Mann ins Spiel, der gleich die nächsten beiden Ausgleichschancen vergab. Parey war bemüht das Angriffsspiel der Gäste zu unterbinden, wenn auch nicht immer mit fairen Mitteln wie die zahlreichen gelben Karten unter Beweis stellen. Torchancen hatte die Heimelf nur in Form von Freistößen, die allerdings von Torhüter Götze sicher pariert wurden. In der 80. Spielminute folgte der beste Spielzug des Spiels, nachdem der Ball in der Abwehr abgefangen wurde, spielten die Gehrdener schnell nach vorn. Böttge zirkelte den Ball genau in den Lauf von Stephan Lange, der sich gut durchsetzte und präzise auf den mitgelaufenen Baumgart passte. Dieser hatte aus Nahdistanz keine Schwierigkeiten zum vielumjubelten Ausgleich zu vollstrecken. Beide Mannschaften wollten den Sieg und so wurden die letzten Minuten zu einem offenen Schlagabtausch. Ein Ball wurde von der Verteidigung nicht richtig geklärt und gelangte irgendwie zum einem Spieler der Heimelf, der aus 5 Metern am glänzend reagierenden Götze scheiterte. Im Gegenzug verwehrte der Schiedsrichter den Gehrdenern einen Elfmeter als Böttge im Strafraum gefällt wurde. Kurz danach war es wiederum Böttge, der vom letzten Mann der Gastgeber umgerissen wurde. Die Verhinderung dieser klaren Chance war dem Schiedsrichter nur die gelbe Karte wert.

Danach war Schluss in diesem guten Kreisoberligaspiel. Die Schöbel-Truppe zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und war auf Grund der sehr guten zweiten Halbzeit dem Sieg näher als dem Unentschieden. In den kommenden Spielen gilt es diesen Schwung mitzunehmen und die gezeigte Leistung wieder abzurufen.
Aufstellung: Götze – Krause, Leps, Ch. Rehse, Schöbel – Schrimpf (70. Ca. Rehse), Lange (85. Kalkhake), Sens, Schunke – Baumgart, Böttge
carki 11. September 2011
Am Samstag trat die 1. Mannschaft des VfL Gehrden zum erwartet schweren Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft von Borussia Genthin an. Da Genthin bereits am ersten Spieltag hoch gewinnen konnte, waren Spieler um das Trainergespann Schöbel/ Lehmann gewarnt. Das Spiel begann mit gegenseitigem Abtasten, wobei sich die Hausherren leichte Feldvorteile erspielen konnten. Die Gehrdener standen in der Defensive gut und machten die Angriffsbemühungen der Genthiner zunichte. Nach kam das erste Achtungszeichen aus Reihen der Gehrdener. Knape schoss aus 25 Metern über das Genthiner Tor. Nach diesem Weckruf wurde auch stärker in das Spiel einbezogen. Vor allem der agile Felix Schunke hatte viele gute Aktionen und sorgte für reichlich Gefahr auf der rechten Außenbahn. In der 26. Spielminute fiel das 1:0 durch Lars Günther nachdem er von Christian Schrimpf im Strafraum freigespielt wurde. Mit einem kurzen Haken und platzierten Schuss brachte er seine Farben in Führung. Das Spiel der Gehrdener gewann an Sicherheit. Mit schnellem Kurzpassspiel wurde das Mittelfeld überbrückt und der Torabschluss gesucht. Schüsse aus der zweiten Reihe von Stephan Sens und Maik Böttge hatten nicht die nötige Präzision. Das 2:0 fiel nach einer mißglückten Freistoßvariante als der Ball durch Freund und Feind wieder auf die rechte Außenbahn gelangte. Schunke passte scharf in die Mitte wo Schrimpf durchließ. Der heran sprintende Tobias Knape zog direkt ab und knallte den Ball unhaltbar unter die Latte. Kurz danach die Chance für Schrimpf weiter zu erhöhen, doch sein Kopfball flog neben das Tor. Das Angriffspiel der Heimmannschaft fand zu diesem Zeitpunkt nicht statt, da die gehrdener Defensive sehr aufmerksam war und alle Angriffsbemühungen bereits im Ansatz unterband.
Die zweite Halbzeit begann wie die Erste aufgehörte hatte. Gehrden wollte weiter erhöhen, doch die Flanken und Schüsse fanden nicht ihr Ziel. Die Genthiner wurden stärker und erarbeiteten sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Die Gehrdener standen nicht mehr am Mann und ließen ihren Gegenspielern zu viel Platz. Diesen nutzte die Heimmannschaft und erarbeitete sich Chancen. Immer wieder war ein Spieler frei. Das Spiel der Gehrdener war nur noch geprägt von langen Bällen und Einzelaktionen, welche ohne Erfolg blieben. Ein langer Ball in Gehrdener Strafraum flog an 2 Verteidigern vorbei und landete direkt beim eingelaufenen Stürmer, der keine Mühe hatte zum Anschlusstreffer zu vollstrecken. In der 80. Minute hätte Günther alles klar machen können, doch sein Schuss wurde super gehalten. Bis zum Ende liefen die Hausherren gegen das Abwehrbollwerk der Gehrdener an, konnten jedoch keine wirklichen Torchancen mehr erzwingen. Mit dem Schlusspfiff konnte man die Erleichterung auf Seiten der Gehrdener Spieler spüren, die mit viel Glück den knappen Vorsprung über die Zeit brachten.
Im kommenden Spitzenspiel beim SV Parey kann man sich solche Schwächeperioden wie in der zweiten Halbzeit nicht leisten, wenn man das Spiel erfolgreich gestalten möchte.
Aufstellung: Götze – Krause, Leps, Rehse (70. Lange), Schöbel – Schrimpf, Sens, Schunke, Knape – Günther, Böttge
carki 4. September 2011
Am vergangenen Samstag empfing der VfL Gehrden die Landesklassekicker von Germania Güsen zum Pokalspiel. Beide Mannschaften kennen sich bereits aus Ligaspielen der vergangenen Jahre. Gehrden hatte bisher zu hause noch nie gegen Güsen verloren und so war die Maßgabe auch dieses Mal zu gewinnen. Das Team um Trainer Schöbel legte los wie die Feuerwehr und versuchte über die Außenspieler Stephan Lange und Stephan Sens zum Erfolg zu kommen. In der 9. Minute bereits die Führung für die Gehrdener, nachdem Sens scharf nach innen flankte. Beim Abwehrversuch gelangte der Ball zu Maik Böttge, der sofort abzog und den Ball unter die Latte knallte. Die Führung brachte allerdings nicht die nötige Sicherheit für die Heimelf. Die schnellen Stürmer die Güsener sorgten für reichlich Gefahr. So klärte Götze 2 mal in höchster Not. Gehrden drückte weiter und hatte durch Christian Schrimpf die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch seine Direktabnahme flog knapp am güsener Gehäuse vorbei. Der plötzliche Ausgleich resultierte nachdem Florian Baumgart bei dem Versuch einen gehrdener Konter einzuleiten den Ball zum Gegner spielte. Dieser schaltete direkte um und der Stürmer behielt im 1:1 gegen Sebastian Götze die Übersicht und vollstreckte sicher. Die Heimelf ließ sich nicht entmutigen und spielte weiter nach vorn. Ein Distanzschuss von Sens war sichere Beute für den güsener Torhüter. Nach einer feinen Kombination über Baumgart und Stephan Lange gelangte der Ball in die Mitte Böttge, der nur durch Foulspiel zu bremsen war. Den fälligen Elfmeter schloss Sens sicher zu 2:1 Führung ab. Güsen war weiterhin gefährlich. So landete ein Gewaltschuss knapp neben dem Gehrdener Tor. Bei einem Schuss klärte Maxi Leps für den bereits geschlagenen Götze. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel der Ausgleich, nachdem, wiederum durch ein Fehlabspiel der Gehrdener, ein Stürmer zum 2:2 einlochte. Schrimpf hatte im Anschluss noch eine große Chance nach feinem Pass von Krause, doch er entschied sich den Ball noch einmal anzunehmen, wodurch ein Verteidiger klären konnte.
Trainer Schöbel stellte in der Halbzeit um und brachte Carsten Rehse für den angeschlagenen Tobias Knape neu ins Team. Die Beginn der zweiten Halbzeit gehörte Güsen, die nun versuchten die Führung zu erzielen. Gehrden ließ sich immer mehr zurückdrängen und hatte Zuordnungsprobleme im Mittelfeld. Es gab nur noch vereinzelt gute Aktionen, die jedoch meist am Strafraum unterbunden wurden. Lange setzte sich gut auf der rechten Seite durch, doch seine anschließende Flanke war zu ungenau. Die Partie wurde ruppiger und immer wieder musste das Spiel durch Verletzungen unterbrochen werden. Der Schiedsrichter behielt jedoch die Übersicht und zeigte schnell den gelben Karton zum Ärger der Güsener. In der 60. Minute ein erneuter Fehler im Spielaufbau über die rechte Seite der Gehrdener. Der Ball wurde hoch in den Strafraum gespielt und der mitgelaufene Stürmer spekulierte richtig. Nach gekonnte Annahme schloss er zur Führung für seine Farben ab. Kurz darauf das 4:2 aus Sicht der Güsener als der gleiche Stürmer aus spitzem Winkel vorbei an Krause und Götze in die lange Ecke traf. Böttge sorgte mit einem Freistoß an die Latte für ein wenig Gefahr auf das Tor der Gäste. Ansonsten lief nicht viel zusammen bei den Gehrdenern. Das 5:2 resultierte aus einem Überzahlangriff bei dem die Gehrdener zu weit von Ihren Gegenspielern wegstanden. Kurz danach ertönte der Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters. Güsen gewinnt gegen eine vor allem in der ersten Halbzeit gut mitspielende Gehrdener Elf, die am Ende zu viele individuelle Fehler gemacht hat. Diese nutze der Gegner eiskalt aus und gewinnt absolut verdient. Aus Sicht der Heimmannschaft war auf jeden Fall eine Leistungssteigerung im Gegensatz zur Vorwoche zu erkennen. Näxhste Woche gegen Genthin müssen die Gehrdener an die Leistung anknüpfen und vor allem in der zweiten Halbzeit die Konzentration aufrecht erhalten.
Aufstellung: Götze – Krause, Schunke, Leps, Schöbel – Schrimpf, Sens, Lange, Knape (46. Rehse) – Baumgart, Böttge
