Hoher Sieg im letzten Vorbereitungsspiel

7. August 2011

Zum Abschluss der Saisonvorbereitung trafen am Samstag die zweite Mannschaft der FSG Steutz/ Leps und der VfL Gehrden aufeinander. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen wollten die Gehrdener vor allem spielerisch überzeugen. Das Spiel begann mit vorsichtigem Abtasten. Die Schöbel-Truppe versuchte mit Kurzpässen und schnellem Spiel den Gegner laufen zu lassen und Überzahlsituationen zu schaffen. Einen Doppelpass mit Lars Günther konnte Stephan Sens in der 15. Spielminute zur Führung für Gehrden nutzen. Wenig später der zweite Treffer durch Günther, der eine Eingabe über die linke Seite erst an den Pfosten schoss, den anschließenden Abpraller aber sicher versenkte. Gehrden machte das Spiel breit und verschob geschickt. Immer wieder wurde Gefahr über Eingaben von Außen erzeugt. Einen zu kurz abgewehrten Ball nutzte wiederum Sens mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 3:0. Steutz war nur selten in Nähe des von Florian Baumgart gehüteten Tores. Die größte Chance entschärfte Baumgart, als er dem Stürmer den Ball vor die Füße spielte und anschließend stark hielt. Das 4:0 für Gehrden erzielte Günther, nachdem Maik Böttge uneigennützig vor dem Tor quer legte. Der Halbzeitpfiff beendete eine eher einseitige erste Halbzeit, in der Gehrden durch den Pfostenschuss von Sens sowie weiteren 100 prozentigen Chancen von Böttge, Günther  und Stephan Lange höher hätte führen müssen. In der Halbzeit stellte Trainer Schöbel um und brachte Stephan Kalkhake neu ins Spiel. Die zweite Halbzeit begann wie die Erste aufgehört hatte. Gehrden machte Druck erarbeitete sich Chancen. Sens erhöhte mit seinem dritten Treffer nach einem Eckball auf 5:0. Der Ehrentreffer für Steutz fiel in der 55. Minute durch den agilen Kilz, der von der Gehrdener Hintermannschaft nur zögerlich angegriffen wurde. Der verdeckte Schuss erwischte Baumgart auf dem falschem Fuß. Die hohen Temperaturen forderten ihren Tribut und so verflachte das Tempo. Im Gehrdener Tor wechselten Marcel Schöbel und Florian Baumgart um das Angriffsspiel der Gehrdener noch einmal zu beleben. Doch zunächst war es Maxi Leps, der aus 25 Metern den Hammer auspackte und den Spielstand erhöhte. Baumgart und Günther wirbelten und erarbeiteten Chancen, allerdings wurde in einigen Situationen der besser postierte Mitspieler übersehen. Das 7:1 besorgte Günther mit einem Gewaltschuss von der Strafraumgrenze, ebenfalls sein dritter Treffer. Das 8:1 fiel durch Kalkhake, der eine schöne Flanke per Kopf abschloss. Die letzten beiden Treffer fielen durch Baumgart, der beide Male an der richtigen Stelle stand und freigespielt wurde. Danach war Schluss. Der VfL Gehrden gewann verdient, hätte allerdings das Ergebnis höher gestalten müssen, auf Grund der drückenden Überlegenheit. Vielen Dank an dieser Stelle an eine aufopferungsvoll kämpfende steutzer Mannschaft, die sich nie aufgab. Gehrden sollte die richtigen Lehren aus dem Spiel mitnehmen, wobei das Ergebnis sicherlich nicht über zu bewerten ist.

Baumgart, Krause, Bohn, Ca. Rehse, Leps, Bohn, Schunke, Lange, Schöbel, Sens, Böttge, Günther, Kalkhake

Vorbereitungsspiel in Rodleben

Vorbereitungsspiel endet mit leistungsgerechtem Remis

24. Juli 2011

Am letzten Wochenende bestritt der VfL Gehrden ein Vorbereitungsspiel gegen die Bördeligakicker der SG Empor Klein Wanzleben. Als Absteiger aus der Landesklasse erwarteten die Gehrdener ein Duell auf Augenhöhe.

Der Platz war in hervorragendem Zustand und so entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem beide Mannschaften sofort versuchten die Oberhand zu gewinnen. Der Gastgeber agierte sehr ball- und passsicher im Mittelfeld und versuchte durch geschicktes Verschieben für Überzahlsituationen zu sorgen. Doch die Gehrdener Hintermannschaft um Libero Robert Krause verteidigte sicher. Die erste Chance für die Schöbel-Truppe ergab sich nachdem Maik Böttge sich im Strafraum gegen 2 Mann durchsetzte und scharf in die Mitte passte. Ein Verteidiger konnte den Ball gerade noch vor dem einschussbereiten Florian Baumgart klären. Kurz danach Einwurf über die linke Seite der Gehrdener. Der Ball gelangte zu Böttge, der auf Baumgart abtropfen ließ. Dieser hielt aus 25 Metern drauf und der Ball krachte an den Pfosten. Im Gegenzug musste Sebastian Götze sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss der Gäste zu entschärfen. Der Nachschuss ging ans Außennetz. Die Mannschaft von Klein Wanzleben wurde stärker und hatte in der 35 Minute die klarste Chance zur Führung als ein Spieler an 3 Gehrdenern vorbeilief und freistehend nur das Aluminium traf. Den letzten Aufreger der ersten Halbzeit gab es, als Geburtstagskind Maxi Leps einen langen Ball abfing und den Kontergegenzug einleitete. Der Libero der Gastgeber konnte Böttge den Ball abluchsen und spielte auf seinen Torhüter zurück. Der Torhüter schlug überhastet über den Ball und so rollte dieser die Torlinie entlang.

Das Resümee zur Halbzeitpause von Trainer Schöbel war kurz und knapp. Konzentriert wie in Halbzeit 1 weiterspielen und mal „Einen“ machen. Beide Mannschaften brachten nach dem Seitenwechsel neue Kräfte und stellten auf verschiedenen Positionen um. Dies führte dazu, dass sich beide Mannschaften erst wieder finden mussten und Torchancen Mangelware blieben. Vor allem die individuellen Fehler nahmen auf beiden Seiten zu. Gehrden versuchte mit langen Bällen auf den schnellen Böttge sich Torchancen zu erarbeiten, aber dessen Hereingaben verfehlten ihr Ziel bzw. niemand war mitgelaufen. Ein Schuss von Felix Schunke flog am Tor vorbei. Die Gastgeber versuchten ebenfalls über lange Bälle zum Erfolg zu kommen, was sich bei Gegenwind allerdings nicht als probates Mittel erweisen sollte. Eine Flanke in den gehrdener Strafraum vergab der Stürmer zu überhastet. Dann Eckball für die Gastgeber. Der Ball kam in den 5 Meterraum geflogen, wobei sich Torhüter Götze und Stephan Sens gegenseitig behinderten. Der gegnerische Spieler brauchte nur noch zum 1:0 einköpfen. Klein Wanzleben nutzte somit die einzige wirkliche Chance der zweiten Halbzeit zur Führung. Doch die Gehrdener gaben nicht auf. Nach einem schönen Pass von Wiergowski war es Baumgart, der sich gut durchsetzte und den vielumjubelten Ausgleich erzielte. Kurz darauf pfiff der gute leitende Unparteiische das Spiel ab und beide Mannschaften trennten sich mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Aus Sicht der Gehrdener war es im Vergleich zur Vorwoche eine komplett andere Spielanlage des Gegners, auf die es sich einzustellen galt. Die taktischen Vorgaben der Trainer Schöbel und Lehmann wurden dabei größtenteils umgesetzt. Auch die Variantenvielfalt der Standardsituationen war um einiges besser als im letzten Spiel. Darauf lässt sich aufbauen!

Aufstellung: Götze, Krause, Bohn, Leps, Schöbel, Wiergowski, Kalkhake, Lange, Sens, Knape, Schunke, Baumgart, Böttge

„90 Jahre Fußball Ummendorf“: Gehrdener Kicker sind dabei

VfL : Arminia Magdeburg

Gehrden verliert Vorbereitungsspiel gegen Landesklassevertreter

17. Juli 2011

Am Samstag empfing der VfL Gehrden die Landesklassekicker von Arminia Magdeburg zum Freundschaftsspiel in Lübs. Beide Mannschaften stecken mitten in der Saisonvorbereitung, so dass dieses Spiel einen ersten Überblick über den Leistungsstand geben sollte. Trainer Lehmann standen allerdings arbeits- und urlaubsbedingt nicht alle Spieler zur Verfügung. Außerdem spielte die 2te Mannschaft des VfL am Abend noch gegen den Ummendorfer SV, so dass am Ende nur 13 Spieler im Kader standen.

Bei heißen Temperaturen starteten die Gehrdener mit einer defensiven Taktik. Außerdem wurde die Abwehr umgestellt. Die Magdeburger begannen mit der besseren Spielanlage. Der Ball wurde gut verlagert, um Räume für die schnellen Stürmer zu schaffen. Gehrden machte geschickt die Räume eng und fing die Anspiele ab, um wiederum schnell auf Angriff umzuschalten und Nadelstiche zu setzen. Das erste Achtungszeichen setzte Tobias Knape als er eine Flanke von Nico Lehmann volley über das Tor zog. Das hätte die Führung sein können.

Die Gehrdener standen in der Defensive gut. Immer wieder war es Routinier Ralf Schmidt, der die Bälle im Mittelfeld abfing und den Gegenangriff einleitete. Nach Doppelpass im Mittelfeld fasste sich Sören Bohn ein Herz und hielt aus 35 Metern einfach mal drauf. Dann das 0:1 für die Magdeburger in der 34 Minute. Beim Duell 1:1 setzte sich der Stürmer glücklich durch und passte überlegt zum mitgelaufenen Mitspieler, der nur noch einzuschieben brauchte.

Kurz nach dem Anstoß schoss der gut spielende Felix Schunke knapp am Pfosten vorbei. In der Halbzeit mahnte der Trainer Lehmann zu mehr Konzentration beim Abspiel und beim Abschluss. Die Worte zeigten Wirkung und Gehrden kam besser aus der Halbzeit. Die Zweikämpfe wurden angenommen und die Gehrdener konnten im Mittelfeld ein Übergewicht erkämpfen. Allerdings kam nicht mehr als ein paar verunglückte Flanken und Freistöße heraus. Hier gibt es in den nächsten Trainingseinheiten sicherlich noch Verbesserungsbedarf. Das 0:2 resultierte aus einem Kopfball, nachdem beim Versuch des Befreiungsschlages in der gehrdener Hintermannschaft der Ball zum gegnerischen Spieler abprallte. Dieser flankte gefühlvoll genau auf den einlaufenden Stürmer, welcher unhaltbar abschloss. Nach 75 Minuten war bei den Gehrdenern war die Luft raus und so fiel das 0:3 nach einem Konter, als im Mittelfeld der Ball beim Spiel mit der Hacke verloren wurde. Besonders bitter für Torhüter Randel war der Beinschuss. Auch beim 0:4 wurde er von seinen Vorderleuten allein gelassen, als der Versuch auf Abseits zu spielen fehlschlug.

Danach war Schluss in diesem fairen Freundschaftsspiel, in dem beide Mannschaften die Verbesserungspotentiale erkannt haben. Gehrden kann in Anbetracht der Tatsache, dass kein etatmäßiger Stürmer zur Verfügung stand und die Spielerdecke ziemlich dünn war, mit dem Ergebnis zufrieden sein. Arminia gewann verdient, bei etwas mehr Glück hätte man das Ergebnis aus gehrdener Sicht knapper gestalten können. Dieses Spiel war gleichzeitig das Letzte für Nico Lehmann, der dem Team nun für geraume Zeit durch ein Auslandssemester nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

 

Randel, Krause, Bohn, Kraft, Kalkhake, Schmidt, F. Schunke, Lehmann, Sens, Lange, Knape, S. Schunke, Götze

 

Vorbereitungsspiel für Saison 2011/12

Spielgemeinschaft SV Wahlitz / VfL Gehrden

„Wir wollen um den Titel spielen“ [H. Schöbel]

4. Juli 2011

Von Simone Zander – Interview mit dem Trainer des VfL Gehrden, Heinrich Schöbel:

Die Fußballer des VfL Gehrden konnten die Kreisoberliga-Saison im Jerichower Land mit dem vierten Tabellenplatz abschließen. Volksstimme- Redakteurin Simone Zander sprach mit dem Trainer Heinrich Schöbel über den Verlauf der Serie und bat um einen Ausblick für die neue Spielzeit. 


Volksstimme: Wie sind Sie prinzipiell mit dem Abschneiden Ihrer Mannschaft zufrieden? 

Heinrich Schöbel: Wir hatten uns vorgenommen, unter die ersten Drei zu kommen. Das haben wir nicht ganz geschafft. Uns fehlte ein Punkt. Wir hatten 54 Punkte, Parey 55. Es war knapp, ist aber darauf zurück zu führen, dass wir gegen Parey keinen Punkt geholt haben. 

Volksstimme: Der vierte Platz ist ja nicht so schlecht.

Schöbel: Das ist richtig. Wir sind schon zufrieden. Natürlich darf man nicht mit jedem Spiel zufrieden sein. Wir haben einfach Fehler gemacht, konnten unsere zahlreichen Chancen oft nicht nutzen. Wir haben über 40 Gegentore kassiert. Auch das ist absolut zuviel. Daran müssen wir arbeiten und dies in der neuen Saison besser machen. 

Volksstimme: Zur Halbserie waren die Chancen für einen Aufstiegsplatz mit nur einem Punkt Rückstand sehr gut. In der Rückrunde wurde diese gute Ausgangslage verspielt. Woran lag es?

Schöbel: Das ist schwer zu sagen. Wir haben zum Teil ein paar Ausfälle gehabt, die auch längerfristig waren. Wir konnten nie mit der kompletten Mannschaft zwei Spiele hintereinander bestreiten. Wir mussten ständig umbauen. Die Studenten waren durch Praktika oder Semesterferien unterwegs. Da konnten wir nicht auf alle Spieler zurückgreifen. 

Volksstimme: Bitte beurteilen Sie die einzelnen Mannschaftsteile.

Schöbel: Wir müssen im Abwehrverhalten sicher noch besser agieren. Ansonsten war es vom Spielerischen her schon recht ordentlich. Die kleinen Fehler, die uns am Ende zu negativen Ergebnissen geführt haben, sind noch zuviel. 

Volksstimme: Gibt es einzelne Spieler, die Sie herausstellen wollen?

Schöbel: Wir versuchen als Mannschaft aufzutreten. Das haben wir meistens durchgezogen. Es wird immer wieder in der einen oder anderen Begegnung den einen oder anderen Spieler geben, der mal ein bisschen stärker ist oder der ein wenig abfällt. Aber im End- effekt verliert und gewinnt die Mannschaft. 

Volksstimme: Wer waren die besten Torschützen?

Schöbel: Der beste Torschütze war Lars Günther mit 19 Toren, gefolgt von Florian Baumgart mit 14, Tobias Knape mit elf und Maik Böttge mit zehn. Es sind im Grunde auch die Stürmer, die die Tore erzielt haben. So soll es auch sein.
Volksstimme: Wie gestaltete sich die Trainingsbeteiligung? 

Schöbel: Auch da hatten wir im Winter Probleme. Aufgrund von Verletzungen oder Krankheit mussten wir zwei- bis dreimal das Training absagen, weil zu wenig Leute da waren. Mit drei, vier Spielern zu trainieren bringt auch nichts. Aber gerade die Studenten, die von Magdeburg herkamen, haben immer Einsatz gezeigt und waren meistens da. Unentschuldigt hat niemand gefehlt. Wir haben auch einige Spieler dabei, die in der Ernte tätig sind. Die fallen im Sommer manchmal aus. Wir hatten eine Trainingsbeteiligung zwischen acht bis zwölf Spielern. Und das ist schon recht positiv. Damit kann ich arbeiten. Mehr kann ich in der heutigen Zeit nicht erwarten. Es hat jeder seine Verpflichtungen, denen er nachkommen muss. 

Volksstimme: Wann und wie starten Sie in die neue Saison?

Schöbel: Wir gehen vom 8. bis 10. Juli am Prödeler See ins Trainingslager, wo wir schon ein Testspiel gegen die FSG Steutz/Leps vereinbart haben. Dann folgen die Vorbereitungsspiele. Wir sind schon ausgebucht. Am 16. Juli haben wir ein kleines Problem, weil sich kurzfristig Ummendorf, die zu ihrem Vereinsfest eingeladen haben, gemeldet hat, wir aber schon Arminia Magdeburg fest geplant hatten. Wir versuchen nun, zwei Mannschaften voll zu bekommen. Andreas Schunke wird mit der zweiten Mannschaft und ein paar Spielern der Ersten nach Ummendorf fahren und wir werden gegen Arminia spielen. Wir wollten das Spiel gegen Arminia nicht schon wieder absagen, da wir schon im Winter aufgrund des nachzuholenden Pokalspiels gegen Nie- gripp nicht spielen konnten. Dann folgen noch Vergleiche mit Klein Wanzleben und Chemie Rodleben. 

Volksstimme: Wird die Mannschaft auch in der neuen Saison so zusammen bleiben?

Schöbel: Sie wird im Grund so zusammen bleiben. René Wiergowski wird wahrscheinlich ausfallen, aber er ist sich noch nicht ganz schlüssig. Dies ist ein kleines Problem. Ansonsten bleibt die Mannschaft zusammen. Wir haben auch junge Leute, die aus der zweiten Mannschaft nachkommen, wie zum Beispiel Felix Schunke. Er soll jetzt voll mit eingebunden werden. Er ist ein recht guter Ersatz. 

Volksstimme: Gibt es sonst noch Spieler, die nachrücken?

Schöbel: Wir haben einige Spieler in der Zweiten, die das Potenzial haben, dürfen aber diese Mannschaft nicht so sehr schwächen. Sie will ja auch weiter an ihrem Erfolgserlebnis anknüpfen. Carsten Rehse und Florian Pietschner sind Kandidaten. Sie haben schon immer mal ausgeholfen. Alle Spieler, die ausgeholfen hatten, hatten wir zum Spiel gegen den SCM anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums mit eingeladen, um uns zu bedanken.

Volksstimme: Welche Ziele verfolgen Sie für die neue Serie? 

Schöbel: Wir wollen um den Titel spielen. Das müssen wir ganz klar festhalten. Die Möglichkeit besteht auch. Die Staffeleinteilung bleibt im Grunde genauso. Zwei Mannschaften gehen weg und von unten kommen drei neue hinzu. Es werden zwei bis drei Mannschaften sein, die vorn mitspielen können, die Anwartschaften stellen können. Das ist Parey und auch Brettin/Roßdorf ist für mich ein weiterer Kandidat. Ich weiß nicht, wie und ob sich die anderen Mannschaften verstärken. Ich denke, ansonsten wird es ein großes Mittelfeld geben.  

Volksstimme: Welches Potenzial sehen Sie gegenüber der abgelaufenen Saison in Ihrer Mannschaft, so dass der Aufstieg machbar ist?

Schöbel: Das hatte ich schon angedeutet. Wir müssen im Abwehrverhalten arbeiten, denn die Abwehr gewinnt auch die Spiele. Den Torschuss, den wir sowieso ständig trainieren, müssen wir weiter verbessern. Ansonsten müssen wir sehen, wie es sich entwickelt. Ich muss sehen, welche Spieler ich zur Verfügung habe. Es können auch kurzfristig Ausfälle kommen, die ich nicht vorher sehen kann. Die Chance ist da, der Wille ist da und wir sollten es angehen.
Heinrich Schöbel (rechts, hier mit Kapitän Chris Rehse, links und René Wiergowski) möchte mit seinem VfL in der neuen Serie um den Titel kämpfen. Fotos (2): Simone Zander
„Wir wollen um den Titel spielen“

VfL Gehrden AH : Steutz/Leps (2:2)

Rassige Partie endet vorzeitig mit Sieg für die Profis

15. Juni 2011

Die Stars des SCM zeigten, dass sie nicht nur gut Handball spielen können. Hier kämpfen die Gehrdener Florian Baumgart (links), Nico Lehmann (dahinter) und Patrick Schulz um den Ball.
Lübs. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens lud der VfL Gehrden die Profihandballer des SC Magdeburg zum Freundschaftsspiel nach Lübs ein. Wie bereits vor zehn Jahren waren viele Zuschauer gekommen, um die Stars um Fabian van Olphen und Bennet Wiegert mal in einer anderen Sportart live zu erleben. Die Show stand im Vordergrund und so war das Ergebnis von 1:3 aus Sicht der Gehrdener eher nebensächlich. Bei perfekten Platzbedingungen zeigten die Magdeburger, dass sie auch als Fußballer eine gute Figur machen. Bekanntlich ist Fußball ja auch bei den Handballern ein Bestandteil des Trainings. 

VfL-Mittelfeld-Akteur René Wiergowski (rechts) hatte mit dem etat- mäßigen Torwart des SCM, Darius Quenstedt – dieses Mal auf dem Feld, einen starken Gegenspieler. 

Das Spiel begann mit einem munteren Schlagabtausch. Die Gehrdener erwischten den besseren Start und hatten die erste Chance durch Maik Böttge, der nach schöner Kombination über die linke Seite knapp verzog. Im Gegenzug war das Glück auf Seite der Heimelf, als Torhüter Sebastian Götze einen kapitalen Schuss von Damir Doborac zur Ecke abwehren konnte. In der 15. Minute fiel das 1:0 für die Gehrdener. Böttge wurde am Strafraum freigespielt, fasste sich kurzentschlossen ein Herz und zog ab. Der Ball schlug in der unteren Ecke des Tores unhaltbar für Keeper Andreas Rojewski ein. 

Nach dem Treffer ließen die Gehrdener die Zügel schleifen und die Magdeburger kamen besser ins Spiel. Die Verteidigung um Libero Sören Bohn hatten alle Hände voll zu tun, den agilen Wiegert in den Griff zu bekommen. Ein langer Ball konnte nicht aus der Gefahrenzone geklärt werden, so dass Wiegert den Ball in die Mitte schlagen konnte, wo Doborac zum vielumjubelten Ausgleich einschießen konnte. 

Keine zwei Minuten später war es Wiegert, der aus 20 Metern einfach mal draufhielt und den Ball in die Maschen jagte. Ein schöner Schuss, der jedoch nicht unhaltbar war. Die Gehrdener wollten den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder an der vielbeinigen Magdeburger Hintermannschaft. Alle hohen Bälle waren sichere Beute von Torhüter Rojewski und seinen groß gewachsenen Vorderleuten. Ein Distanzschuss von René Wiergowski wurde sicher gehalten. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel das 3:1 nach schöner Kombination über die linke Magdeburger Angriffsseite. Doborac konnte sich gut durchsetzen und den Ball auf Steffen Coßbau zurücklegen, der mit viel Ruhe und Übersicht in die lange Ecke vollstreckte.

VfL-Trainer Heinrich Schöbel wechselte auf einigen Positionen und auch die Magdeburger brachten frische Spieler. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer viel Mittelfeld-Geplänkel. Die VfL-Abwehr konnte die Angriffsbemühungen der Magdeburger unterbinden und versuchte im Gegenzug die eigenen Stürmer in Szene zu setzen. Dann passierte, was niemand vorhersehen konnte. Der Gehrdener Benjamin Krietsch erlitt einen epileptischen Anfall mitten auf dem Spielfeld. Geschockt durch dieses Ereignis, einigten sich Schiedsrichter und Mannschaftskapitäne in der 72. Minute darauf, das Spiel an dieser Stelle abzubrechen. 

VfL Gehrden: Sebastian Götze (Randel) – Bohn, Leps, Chris Rehse, Krause, Carsten Rehse, Schunke, Kalkhake, Sens, Lehmann, Lange, Wiergowski, Knape, André Götze, Baumgart, Krietsch, John, Böttge.

SC Magdeburg: Rojewski – Wiegert, Damir Doborac, van Olphen, Meschke, Kupfer, Quenstedt, Schulz, Coßbau, Mittendorf, Almir Doborac, Günther, Beer, Schmedt, Roswandowicz.

Festwochenende zum 60. Vereinsjubiläum

11. Juni 2011

 

 

Für vollen Zugriff auf alle Bilder zum Festwochenende des VfL Gehrden ist eine Registrierung und ein anschließendes Einloggen notwendig!

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Interview mit Vereinspräsidenten

8. Juni 2011

Volksstimmeredakteurin Simone Zander im Interview mit dem Vereinspräsidenten Horst Rettschlag über die Planung des 60jährigen Vereinsjubiläums.

Einladung zum Vereinsfest

Hoher Sieg zum Saisonabschluss

6. Juni 2011

Zum letzten Auswärtsspiel traten die Gehrdener bei der zweiten Mannschaft des Burger Ballspielclubs an. Bei schwierigen Platzbedingungen und warmen Temperaturen mussten die Burger alles geben, um den drohenden Abstieg zu vermeiden.

Das Spiel begann turbulent, denn die Gehrdener wollten ein schnelles Tor erzielen. Bereits nach 2 Minuten erarbeitete Günther sich die erste Chance, als er den Ball einem Verteidiger abjagte. Sein Schuss wurde vom Torhüter über das Tor gelenkt. Den folgenden Eckball nutzte Sens mit einem schönen Kopfball zur 1:0 Führung. Die Gehrdener wollten die Führung ausbauen und erarbeiteten sich weitere Chancen. In der 13 Minute war es Günther, der das 2:0 erzielte. Vorausgegangen war eine schöne Flanke von Wiergowski. Die erste Chance der Burger resultierte aus einem Distanzschuss, der knapp am Tor von Götze vorbeiflog. Gehrden war bemüht das Spiel breit zu machen und somit Ball und Gegner laufen zu lassen. Es schlichen sich aber immer wieder Ungenauigkeiten und Fehlabspiele in das Angriffsspiel ein. Die daraus entstandenen Kontermöglichkeiten konnten zum Glück geklärt werden bzw. scheiterten am Unvermögen der burger Stürmer. Das 3:0 durch Böttge wurde durch Günther mustergültig vorbereitet. Mit dem 3:0 ging es in die Pause. Trainer Schöbel wechselte und brachte mit Felix Schunke einen frischen Mann auf der rechten Abwehrseite. Die Schöbel-Truppe wollte dort anknüpfen wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört haben. Die erste Chance hatte Günther mit einem Kopfball. Dies war wie eine Weckruf für die Burger, die nun engagierter wurden und sich im Mittelfeld die Oberhand erkämpften. Immer wieder wurde ein Spieler frei gespielt. Einen Schuss aus 25 Metern konnte Torhüter Götze mit letztem Einsatz an den Pfosten lenken. In der 73. Minute nutze ein burger Angreifer einen langen Ball aus der eigenen Hälfte zum Anschlusstreffer. Im Gegenzug erhöhte Baumgart nach feiner Vorarbeit von Knape zum 4:1. Die Temperaturen forderten ihren Tribut und so verflachte das Tempo. Der Treffer zum 4:2 wurde wiederum über die linke Abwehrseite der Gehrdener eingeleitet. Die Flanke in die Mitte konnte nicht abgewehrt werden. Der mitgelaufene Spieler ließ Götze keine Abwehrchance.

Kurz vor Schluss setzte Knape auf der rechten Seite zum Solo an. Seine Vorlage in die Mitte verwandelte Günther zum 5:2 Endstand. Gehrden hätte noch mehr Tore erzielen können, scheiterte aber wieder mal an der eigenen Chancenverwertung. Für die Burger blieb diese Niederlage allerdings nicht ohne Folgen, denn durch diese Niederlage wurde Abstieg aus der Kreisoberliga besiegelt.

 

Götze – Bohn, Rehse (45. Schunke), Leps, Krause – Schöbel, Sens, Wiergowski, Knape – Günther, Böttge (55. Baumgart)

 

Bildersammlung zum 60. Vereinsjubiläum

6. Juni 2011

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Das Rot-Weiße-Blatt, die Ausgabe zum 60. Vereinsjubiläum

31. Mai 2011


Gerechte Punkteteilung im Derby

29. Mai 2011

Am Samstag empfing der VfL Gehrden die Kicker aus Loburg zum Derby in Lübs. Bei guten Platzbedingungen musste Trainer Schöbel das Team auf einigen Positionen verändern, da sechs Spieler nicht zur Verfügung standen. Diese Lücke wurde durch Spieler der zweiten Mannschaft geschlossen.

Die Gehrdener begannen mit der besseren Spielanlage. Die Bälle wurde gut zugespielt und die Lücke in der Loburger Deckung gesucht. Die erste verheißungsvolle Chance hatte Günther, der von Schöbel schön frei gespielt wurde. Der Schuss ging weit über das Tor. Die Loburger versuchten immer wieder über lange Bälle zum Ziel zu kommen. Einen dieser Bälle wehrte Libero Schmidt zu kurz ab, so dass der Stürmer der Loburger zu einer Schusschance kam. Gehrden war engagierter und versuchte durch viel Bewegung immer wieder Räume zu schaffen. Mehrere gute Flanken wurden so in den Loburger Strafraum geschlagen, welche jedoch geklärt werden konnten. Aber auch die Gehrdener Standards waren gefährlich. Einen scharf getretenen Freistoß von Knape konnte Böttge nicht im Tor unterbringen. Kurz vor der Halbzeit dann die größte Gehrdener Chance bis dato, als Baumgart einen Kopfball an die Latte setzte. Im Gegenzug Einwurf für Loburg. Der Ball gelangte über 3 Stationen zu Kison, der Torhüter Götze tunnelte und seine Farben mit 1:0 in Führung brachte. Mit diesem Schock ging es in die Halbzeit.
Trainer Schöbel ermunterte die Mannschaft noch mehr den freien Mitspieler zu suchen und die sich bietenden Chancen endlich zu nutzen.
Die Gehrdener kamen besser aus der Pause und hatten gleich die Oberhand. Allerdings fehlte im letzten Abspiel entweder die Genauigkeit und das Quentchen Glück um die vielbeinige Abwehr der Loburg auszuspielen. Kopfballchancen von Schöbel und Baumgart blieben ungenutzt. Als sich Günther am Strafraum gut durchsetzte, flankte er genau auf Knape, der den Ball kurz anstoppte und dann aus der Luft in die Maschen jagte. Ein sehenswerter Treffer zum Ausgleich in der 55 Minute. Die Schöbeltruppe wollte mehr und hatte wiederum durch Knape, der einen langen Ball direkt nahm und an die Latte knallte, die Chance zu Führung. Den Nachschuss konnte Böttge nicht verwerten. Die hohen Temperaturen forderten ihren Tribut und das Tempo verflachte. Einen Kopfball von Baumgart konnte der Loburger Torhüter sicher halten. Kurz danach war Baumgart am 16er völlig frei, schoss den Ball aber weit neben das Tor. Das hätte die Führung sein müssen. Die letzte Chance hatte der Loburger Stöhr, der nach einem Abspielfehler von Sens frei auf Götze zulief. Zum Glück der Gehrdener versagtem ihm die Nerven und er schoss den Ball nur an den Pfosten. Danach passierte aus sportlicher Sicht nicht mehr viel. Ein Spieler der Loburger verletzte sich in der Schlussminute nach einem Kopfballduell so schwer am Arm, dass ein Krankenwagen gerufen werden musste. Die Gehrdener wünschen auf diesem Wege gute Besserung.
Als der Schlusspfiff ertönte waren sich Spieler und Betreuer einig, dass die Punkteteilung ein gerechtes Ergebnis dieses fairen Spiels war. Gehrden muss einfach vor dem Tor effizienter werden, wenn man auch solche Spiele gewinnen will. Nächste Woche reisen die Spieler des VfL nach Burg, um dort das letzte Saisonspiel zu bestreiten.
Das Heimspiel gegen Loburg war somit das letzte Pflichtspiel vor heimischer Kulisse in dieser Saison. Allerdings erwarten die Gehrdener als nächstes Highlight am Freitag den 10.06. die Profihandballer des SC Magdeburg anlässlich des 60 jährigen Vereinsjubiläums zu einem Freundschaftsspiel. Anstoß ist um 18 Uhr in Lübs.

Götze – Schmidt, Kraft, Rehse, Sens – Schöbel ,Wiergowski, Knape – Böttge, Günther (67. Lange), Baumgart

Kreisliga Süd 2010/11 beendet

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